Wir habe uns sehr gefreut, eine Einladung vom
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Studio 2a per flauto dolce basso e elettronica |
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thirteen für ensemble |
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x-fach 1 für Oboe, Kontrabass, Klavier und Percussion |
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DW 16 (Ausschnitte)( 1999) |
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Neues Werk (UA) |
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Gap Junktions Cello, E-Gitarre und Schlagzeug |

und


Komposition: Philipp Kolb
Treiber: Klaus Schedl und Philipp Kolb
Ein Infraschallkonzert im Rahmen von 'angedacht.mai.erdgeschoss. einraumstück für die niederen bedürfnisse'
ein projekt von entente cordiale - robert hofmann
mit unterstützung des i-camp & des kulturreferats der stadt münchen
21. Mai 2009, Metzstrasse 9, München
Eine Kooperation des UniversitätsChor München und piano possibile
Programm:
Emanuele
Casale: Composizione
pere voce sola
Louis Andriessen:
Workers
Union in einer Version für Chor und Ensemble von Philipp Kolb
Fausto
Romitelli: Professor Bad Trip :
Lesson
Two
Alejandro
Vinao: Epitafio
para Machado,
(4. Satz aus dem Werk "Epitafios)
für
Chor und Elektronik
Klaus
Schedl: Sépulture (UA) für Solostimme,
Chor, Ensemble und Live-elektronik
György
Ligeti: Lux aeterna
Mafalda de Lemos Mezzosopran
UniversitätsChor München
piano possibile
musikalische Leitung: Johannes Kleinjung
Ankündigung und Kritik in der Süddeutschen Zeitung
Und wieder
einmal möchten wir den Beweis antreten, dass zeitgenössische Musik
ernst und
unterhaltend sein kann.
Nach einem
(gerade auch in dieser Hinsicht) erfolgreichen Konzertjahr 2008 – in
dem wir
unter anderem die Auseinandersetzung
der sog.
Neuen Musik mit der Clubkultur gesucht haben (NEWMUSIX 1 und 2) und auf
einer
Brasilientournee Fußball live vertont wurde – stehen bei SingSing
Chorwerke des 20. und 21. Jahrhunderts auf dem Programm.
Ermöglicht wird das Konzert durch die Zusammenarbeit mit dem
UniversitätsChor
München, der Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt
München
und dem Muffatwerk.
Für SingSing wurden gezielt Komponisten ausgesucht, welche eine charakteristische Klangsprache entwickelt haben, die ihre Werke unverwechselbar macht und die darüber hinaus mit Klängen, Rhythmen und Elementen arbeiten, die in Werken der sog. E-Musik zunächst eher verblüffen. Dabei reicht der Bogen vom modernen „Klassiker“ György Ligeti bis hin zum gerade mal 34-jährigen italienischen Komponisten Emanuele Casale.

Mit
freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt
München
Im
4. Jahrhundert verunglückt der Jäger
Gracchus im Schwarzwald auf der Jagd nach einer Gemse tödlich.
Der Spezialist im Wölfejagen freut sich auf
die Fahrt in den Hades. Dummerweise verfährt sich sein Bootsmann. So
irrt er
Jahrtausende über die Weltgewässer.
Irgendwann
legt seine Barke in Riva an. Niemand nimmt in mediterraner
Siestastimmung Notiz
von ihm, ausser dem Bürgermeister, dem er seine
fragwürdige Geschichte erzählt …
Wer ist oder war dieser Gracchus nun wirklich?
Ist er vielleicht gar nicht gestorben? Möchte man ihm auch mal zu sich
einladen
oder ist er ein inkomensurabler Zeitgenosse?
"Niemand
wird lesen, was ich hier schreibe; niemand wird kommen, mir zu helfen;
wäre
als Aufgabe gesetzt mir zu helfen, so blieben alle Türen aller
Häuser
geschlossen, alle Fenster geschlossen, alle lägen in den
Betten, die
Decken über den Kopf geschlagen, eine nächtliche Herberge die
ganze Erde. Das
hat guten Sinn, denn niemand weiß von mir, und wüßte er von
mir so wüßte
er meinen Aufenthalt nicht und wüßte er meinen Aufenthalt, so wüßte er
mich
dort nicht festzuhalten und wüßte er mich dort festzuhalten so
wüßte er
nicht wie mir helfen. Der Gedanke mir helfen zu wollen ist
eine Krankheit
und muß im Bett geheilt werden."
Bei diesem Projekt setzen sich die Gebrüder Teichmann, Michaela Melián, Markus Muench und Philipp Kolb mit dem Gitarrensolostück "Trash TV Trance" von Fausto Romitelli auseinander.
Für uns kann es nur eine Musik geben: Gute.
NewmusiX ist ein Projekt, bei
welchem eine Musik in all ihren Ausrichtungen und Funktionen ermöglicht
werden soll, ohne sich der Dichotomie von „ernster“ und
„unterhaltender“ Musik zu beugen. Ziel des Projektes ist nicht nur der
momentane Event, sondern das Pflanzen einer Keimzelle und die Schaffung
eines langfristiges Netzwerk zwischen den verschiedenen
Musikverständnissen. Die von den Verwertungsgesellschaften geschaffene
Unterscheidung von U- und E treibt die Schaffenden auseinander, ohne
dass diese es künstlerisch wollen. Die Berührungsängste der
"U"Seite der "E"-Seite gegenüber werden immer größer, die E-Musik
hingegen wird immer mehr eine Musik von Spezialisten für Spezialisten.
So muß man sich nicht wundern, daß die Akzeptanz des Zeitgenössischen
rapide sinkt. Gezielt wird das Projekt und dessen Fortsetzungen daher
in gewachsenen Kunst- und Konzerträumen wie auch in Clubs und Räumen
der Jugendkultur zur Aufführung kommen. Den Schwellenängsten sowie den
Vorurteilen soll entgegengearbeitet werden, gerade daran
knüpft das Projekt an.
Es ist notwendig, nicht nur Toleranz zu üben sondern Akzente
zu setzen, Horizonte zu öffnen und die
Nichtigkeit fremdgesteuerter Grenzen zu unterstreichen.
Gitarre: Johannes
Öllinger, Posaune: Zoltan Hahner, Cello: Mathis
Mayr, Schlagzeug: Stefan Blum, Voc: Mafalda de Lemos
Musikalische Leitung: Heinz
Friedl
Mit Unterstützung der
Landeshauptstadt München / Kulturreferat 
Kritik in der Süddeutschen Zeitung von Johannes Rubner

14. und 15. Oktober 2008, 20.00
SESC Vila Mariana
Das öffentliche Leben
steht still. Konzerte und kulturelle Veranstaltungen fallen aus,
Kinos schließen die Türen,
Gaststätten ohne Fernseher sind leergefegt - alles wartet
gespannt auf die Bilder und
Kommentare der Fußball-WMQualifikation.
Zur selben Zeit wagt sich eine Gruppe
Musiker ebenfalls an ein Spiel
der besonderen Art: Live
-Improvisation zum Länderspiel.
Freude und Schmerz, Jubel und Trauer,
Spannung und Höchstleistung, für Sportler und Musiker emotionale Felder, die
für sie wahrhaft keine Unbekannten sind.
Musikalische Improvisationen zu Fußball-Live-Übertragungen – diese außergewöhnliche Konzertform hat sich eine kleine handverlesene Gruppe Münchner Musiker zur Aufgabe gemacht. Hierbei wird ein ganz neuer Bereich der filmischen Musik betreten: Die Musiker spielen zu Bildfolgen, die noch nie zuvor jemand gesehen hat. Es handelt sich dadurch um eine Klangsprache des Momentes in seiner konsequentesten Ausformung. Die Dramaturgie und Form wird durch das Fußballspiel bestimmt, welches gleichzeitig auf einer Großbildleinwand stumm übertragen wird. Musik und Bild verschmelzen zu einem Gesamtereignis, bei dem die Emotionalität und Spannung des Spiels voll zum tragen kommt.
Mit Sascha Friedl, Heinz Friedl, David Jäger, Philipp Kolb, Martin Wolfrum, Steffen Müller und Anno Kesting.
Idee und Konzept: Philipp Kolb
Hier zu FINALE Videos
16. - 19. Oktober, 12.00 - 16.00
Auf den Strassen von Sao Paolo
Ein Salonwagen an einem belebten Ort, Festplatz
oder Markt: Auf der Veranda sitzt der Komponist. “Ich komponiere
aus Ihrer Hand“ verspricht er den Passanten, nimmt seinen Obolus
und beginnt mit dem Werk:
Mit dem Passant wird ein Interview geführt. Das akustischen
Sprachprofil des einzelnen Passanten, welches aufgenommen und mit einem
speziell dafür entwickelten Computerprogramm transformiert wird,
dient dann als musikalisches Grund-Material. Die umfassende Form der
einzelnen Stücke wird durch den Ablauf des Interviews erzeugt.
Dieses Interview ist sozusagen das Libretto einer interaktiven Oper,
bei der die Passanten (auch Zuhörer) durch ihre Antworten zu den
Akteuren und Schaffenden geworden sind.
Das so erzeugte Material wird im geschlossenem Wagenteil als Notenwerk
ausgedruckt, wo sich unsichtbar (jedoch sicher nicht unhörbar)
fünf Musiker daranmachen, dem Passanten eine Stimme zu verleihen
d.h. die Partitur zu vertonen. Die Aufnahme hiervon wird direkt als CD
ausgegeben und dem sozusagen vertonten Passanten auf den Weg mitgegeben.

Das Konzept:
Die
Erzeugung der Musik durch einen Komponisten und die Wahrnehmung durch den
Zuhörer und ist das gängige
Beziehungsfeld. Bei diesem Projekt wird dieses Feld
umgekehrt und aufgelöst. Es entsteht ein musikalischen Moebiusband: Der Zuhörer
nimmt wahr und erzeugt das Wahrzunehmende.
Mit Mafalda de Lemos, Heinz Friedl, Philipp Kolb, Martin Wolfrum und Anno Kesting
Kompositionsalgorithmus: Klaus Schedl
ElektroOper im Wald
30. September - 3. Oktober
Videodokumentation von Stefan Grund
Kritiken in der Süddeutschen Zeitung und in der Münchner "TZ"
Bericht von Roland HH Bißwurm im Bayerischen Rundfunk, Kulturwelt B2
Bericht von Ulrich Möller-Arnsberg im Bayerischen Rundfunk Bayern 4 Klassik Allegro

Komposition & Konzept Klaus Schedl
Regie & Konzept Cornelie Müller
Licht Michael Bischoff
Ton Paolo Mariangeli
Kostüm Anna Rehm
Produktion piano possibile

Der nächtliche Wald vor der Stadt, ein Grenzgebiet zwischen städischem Leben und ländlicher Idylle, wird zum Schauplatz einer Oper, die den Besucher auf ungewohnte Pfade führt. Musik steht hier nicht nur für ein ästhetisches Empfinden, sondern schafft eine Situation der Wahrnehmung von konkreten Ereignissen und Gefühlen wie Angst und Ausgesetztheit. Andrerseits wird die Komposition als Zeichen der Geborgenheit verstanden und herausgearbeitet. Musik ist: bei sich sein.
Die Musiker sind gleichzeitig Darsteller und und verkörpern keine Rollen, sondern gestalten konkrete Vorgänge und Abläufe, die beim Zuhörer/Zuschauer eine innere Erzählung in Gang setzen. Die Inszenierung nutzt die natürliche Umgebung und deren Bedingungen und schafft mit Licht, Projektion und ortsfremden Materialien einen Erlebnisraum, der fremdartig und doch vertraut anmutet.
Im Rahmen der Ausschreibung Kunst hören - Musik sehen

25. Juli 20.30 Uhr i-camp/neues theater münchen
Bei diesem Projekt setzen sich die Gebrüder Teichmann, Christian Prommer, Markus Schmitt und Axel Singer mit dem Klavierquintett von Moritz Eggert "AMADÉ, AMADÉ" auseinander.
"NewmusiX" ist ein
Projekt, bei welchem eine Musik in all ihren Ausrichtungen und Funktionen
ermöglicht werden soll, ohne sich der Dichotomie von „ernster“ und
„unterhaltender“ Musik zu beugen. Dies beinhaltet die Wahl des formalen
Prinzips, der Kompositionstechniken, die Auswahl der Musikschaffenden sowie die
Wahl der Aufführungsorte.
Voraussetzungen für ein solches Vorhaben - in
der Gesellschaft wie auch bei den Musikschaffenden - ist die Erkenntnis und
Anerkennung der Eigenheiten des künstlerischen Ausdrucks und des
Kunstverständnisses des jeweils anderen Genre. Ein reflektiertes Wissen um die
Besonderheiten und technischen Anforderungen der anderen musikalischen
Gruppierungen muss geschaffen werden.
Ziel des Projektes
ist nicht nur der momentane Event, sondern das Pflanzen einer Keimzelle. Die
Schaffung eines langfristiges Netzwerk zwischen den verschiedenen
Musikverständnissen, um nächste musikalische Wege voranzutreiben.
Gezielt wird das
Projekt und dessen Fortsetzungen in gewachsenen Kunst- und Konzerträumen wie
auch in Clubs und Räumen der Jugendkultur zur Aufführung kommen. Den
Schwellenängsten sowie den Vorurteilen selbst soll entgegengearbeitet werden,
gerade daran knüpft das Projekt an.
Die Abgrenzung musikalischer Stilrichtungen durch die Musikschaffenden ist ein
oft beschrittener Weg der Selbstbehauptung im Kampf um Anerkennung und Zuhörer.
Die den Kreativen innewohnenden Neugierde läßt zwar Grenzüberschreitungen zu, diese enden jedoch meist als Stilmix: Die Einflüsse der anderen Sparte sollen klanglich erkannt werden, Zitat oder gar Persiflage ist das Mittel hierzu.
Im
allgemeinen wird Musik in „E“ und „U“
unterschieden. Diese Unterscheidung wurde einst von den vor ca. 100
Jahren entstandenen Verwertungsgesellschaften geschaffen, um unterschiedlichen
Aufführungsrahmen und den hiermit einher gehenden materiellen Situationen
einzelner Aufführungen gerecht werden zu können. Im Laufe der Zeit wandten sich
die Kriterien mehr und mehr einer Bewertung der kompositorischen Inhalte der
Werke zu.
Dies macht ein genreübergreifendes Denken nicht einfacher. Die Berührungsängste der Konsumenten der scheinbar künstlerisch weniger wertvollen U-Musik der E-Musik gegenüber werden größer, die E-Musik wird noch stärker eine Musik von Spezialisten für Spezialisten. So muß man sich nicht wundern, daß die Akzeptanz des Zeitgenössischen gerade bei Jugendlichen rapide sinkt. Hier ist es notwendig, nicht nur Toleranz zu üben sondern Akzente zu setzen, Horizonte zu öffnen und die Nichtigkeit solcher fremdgesteuerten Grenzen zu unterstreichen.
Oboe: Dietrich Schmidt; Klarinette: Heinz Friedl; Fagott: Matteo Carrara; Horn: Wolfgang Schönwetter;
Klavier und musikalische Leitung: Moritz
Eggert
Mit Unterstützung der
2. Themenkonzert der MGNM
30. Juni 2008, 18.00 Uhr . "Schwere Reiter", Dachauerstrasse 114
Konzertprogramm:
Stephan Lanius: Eos und Thitonos
Alexander Strauch: Differenzen zu Dritt
Nicolaus Richter de Vroe: Zu Fuß nach Island
Klaus K. Hübler: Zeitung
Nikolaus Brass: Jetzt/Ich ( UA der Neufassung)
Süddeutsche Zeitung vom 28. Juni 2008
Videos zur Fahrt
26. Juni, 10.00 – 23.00
Eine Isarflossfahrt (Wolfratshausen-Thalkirchen) + Konzert
Mit den Flößern von piano poissibile
Im Rahmen und mit Unterstützung von
Ortstermine - Kunst hören, Musik sehen


Der Faszination von Franz Schubert und seiner Musik kann sich auch piano possibile nicht entziehen:
Der Komponist Christoph Reiserer hat ein Programmkonzept entworfen, welches die Einflüsse Schuberts auf die zeitgenössische Musik beleuchtet.
Im Zentrum des Konzertes steht das Adagio aus dem Klaviertrio DV 897. Die Werke von Feldmann, Grisey und Reich arbeiten alle mit dessen typischen Techniken, ohne sich direkt auf Schubert zu beziehen: Wiederholung von Mustern, Minimalismus, eine Harmonik, die auf die Naturtonreihe aufbaut, ein narrativl-inearer Aufbau.
Bei der Uraufführung des neuen Werkes von Christoph Reiserer wird ein weiter Aspekt der Schubertschen Musik erörtert: Das Menschliche jenseits des Intellekts.
Der von Schubert oft gewählte Weg der Schaffung eines Instrumentalwerkes aus einer Liedkomposition soll in dem neuem Werk umgekehrt werden. In die Instrumentalkomposition wird die menschliche Stimme und darüber hinaus - wie in vielen Kompositionen Reiserers - eine körperliche Herangehensweise an die Instrumente eingeführt. Stimme und Körper führen vom Intellekt weiter zum Menschen jenseits der Rationalität.
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Morton Feldmann |
Three Clarinets, Cello and Piano (1971) |
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Steve Reich |
New York Counterpoint (1995) |
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Gerard Grisey |
Vortex Temporum I (1996) |
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Franz Schubert |
Adagio DV 897 |
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Christoph Reiserer |
Erwartung. Wunsch. Etc. (2008) UA Mezzosopran, 3 Klar, Vc, Klav |
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Christoph Reiserer |
Bearbeitung von Schuberts Adagio ( DV 897) (2008) |

München, Giesinger Bahnhof Kunstbahnsteig
Komponisten im Gespräch: Alexander Strauch,
eine Veranstaltung der Münchner Gesellschaft für Neue Musik
Musikalische Leitung: Heinz Friedl
Der
Kern des Konzertes ist das Aufspüren von in die Zukunft gerichteten
Entwicklungslinien der zeitgenössischen Musik, welche sich auf höchstem
künstlerischem Niveau mit der Überwindung der Abseitsstellung der
zeitgenössischen Musik beschäftigen.
Dieser konzeptionelle Weg findet in dem neuen Werk von Klaus Schedl eine konzertante Weiterführung:
Es soll ein Werk geschaffen werden, bei welchem eine Musik in allen
ihren Ausrichtungen und Funktionen ermöglicht werden soll, ohne
sich der Dichotomie von ernster" und unterhaltender" Musik zu beugen.
Dies beinhaltet die Wahl des formalen Prinzips, der
Kompositionstechniken, der Instrumentierung sowie die Form der Aufführung.
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Iannis Xenakis |
Charisma (1971) |
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Carola Bauckholt |
Treibstoff (1995) |
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Fausto Romitelli |
Professor Bad Trip: Lesson III (2000) |
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Bernhard Lang |
DW 16 (Ausschnitte)( 1999) |
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Alejandro Vinao |
borges y el espejo (1992) |
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Klaus Schedl |
Fleurs |
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weitere Vorstellungen 11.-14., 16., 17. Dezember · 20:30
Aufführungsort Euro-Trainings-Centre ETC e.V.
Sonnenstraße 12 II. Aufgang 5. Stock · 80331 München
Kammeroper im Büro
Ausgangspunkt für diese Produktion ist die
Unmöglichkeit, ein Stück Musiktheater der klassischen Moderne
in adäquater Form und Umsetzung aufzuführen: Francis Poulencs
Tragédie en un acte LA VOIX HUMAINE (ein Telefonmonolog für
eine Sängerin und Orchester, basierend auf dem Text von Jean
Cocteau, UA 1959) sollte - in einer Bearbeitung für
Kammerorchester von Christoph Reiserer - gespielt werden. Das Vorhaben
erhält nicht die erforderlichen Bearbeitungs- und
Aufführungsrechte, was zur Folge hat, diese Situation für das
Entstehen eines neuen, zeitgenössischen Musiktheaters zu begreifen
und zu nutzen.
mit Rose Bihler Shah Gesang, Heinz Friedl Klarinetten, Ute Hagelstein
Viola, Philipp Kolb Trompete, Anna Khubashvili Cello, Birgit Otter
Violine, Christoph Reiserer Harmonium, Nici Walde Fagott.
Musik: Fragmentarische Kompositionen von Christoph Reiserer
mit Improvisationen des Ensembles
Musikalische Leitung Heinz Friedl
Licht Michael Bischoff
Ausstattung & Kostüm Claudia Karpfinger
Text & Inszenierung Cornelie Müller
Pressearbeit Karin Platzer
Produktion Büro für Angelegenheiten
in Zusammenabreit mit piano possibile und
mit Unterstützung des Kulturreferats der LHSt München